Die Stadt Stadtlengsfeld liegt im unteren Feldatal - ein idealer Ausgangspunkt für Fahrten und
Wanderungen in die Höhen der Thüringischen Rhön! Unsere Stadt wird umsäumt von abwechslungsreichen Wäldern des
Felda-Werra-Berglandes im Nordosten und des Felda-Ulster-Berglandes im Süwesten. Hier steht der 714 m hohe Basaltkegel des Baier wie ein
Wächter über dem Ort.
Im Talgrund schlängelt sich die Felda durch eine abwechslungsreiche Landschaft und führt ihre Wasser der Werra
zu. Stadtlengsfeld ist verkehrstechnisch günstig gelegen, wie Sie unter An- und Abreise leicht erkennen können. Eine Fahrt auf der Deutschen
Alleenstraße in das Werratal oder hinauf zur Rhön ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Die Stadt hat eine lange und bewegte Geschichte. In den vergangenen Jahren ist viel getan worden, um das historische Gesicht der Stadt
hervorzuheben. br>
Stadtlengsfeld ist im unteren Feldatal das wirtschaftliche und soziale Zentrum. Im Industrie- und Gewerbegebiet haben sich international
rennomierte Firmen und einheimische Gewerbetreibende angesiedelt. In der Burg-Klinik (Psychotherapie und Psychosomatik, Rehabilitation und
Prävention) werden Patienten aus dem ganzen Land betreut.
Uns liegt sehr viel daran, dass unsere Kinder in ihrem Heimatort gute Bedingungen für ihre Entwicklung finden. Die Kleinsten werden
in einen modern ausgestatteten Kindergarten betreut. Die Grundschüler lernen in einem eigenen Schulhaus mit Hort. Schüler
ab Klasse 5 besuchen im Ort die Regelschule.
Einwohner und Gäste unserer Stadt finden ein vielfältiges Angebot zur Befriedigung ihrer materiellen, geistig-kulturellen,
medizinischen oder sportlichen Bedürfnisse. Auch davon können Sie sich auf der Internetseite überzeugen.
Unser größter Trumpf aber ist die unmittelbare Nähe zur Natur. Wenige Minuten Fußweg genügen, um der
Betriebsamkeit des Ortes zu entrinnen. Der aufmerksame Naturfreund wird überall Nachweise einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt
entdecken.
Die Stadtverwaltung, der Stadtrat, der Ortschaftsrat und die Ausschüsse unternehmen große Anstrengungen, damit
sich Einwohner und Gäste in unserer Einheitsgemeinde gut betreut fühlen. Deshalb nehmen wir gerne Ihre Meinungen, Hinweise
und auch Kritiken entgegen.
1137
Erste urkundlich belegte Nennung des Ortes in Form von Adelsnamen
1235
Erste urkundliche Erwähnung des Schlosses und des Ortes
1306
Erste Bezeichnung des Ortes als Stadt mit Mauern, Toren und Türmen
1359
Verleihung des Rechtes zur Abhaltung von Wochenmärkten
1523
Ludwig von Boineburg ist alleiniger Besitzer von Lengsfeld, Gehaus und Weilar
1536
Einführung der Reformation
1618 bis 1648
Den Dreißigjährigen Krieg überleben 18 Familien
1817
Im Ort leben 1949 Einwohner, darunter 700 Juden. Die Hausweberei ist wichtigster Broterwerb
1878
Ein Großbrand vernichtet ein Drittel der alten Stadt. Lengsfeld erhält durch den Bau der Feldabahn Bahnanschluss
1889
Baubeginn der Porzellanfabrik
1911 - 1915
Abteufungen der Kalischächte in Menzengraben
1914 - 1918
Erster Weltkrieg. Es sterben 78 Stadtlengsfelder an den Fronten
1938
Verwüstung der Synagoge in der Pogromnacht. Die letzten jüdischen Einwohner verlassen die Stadt
1939 - 1945
Zweiter Weltkrieg. Über 140 Tote. Durch den Zuzug ausgebombter Menschen und Flüchtlinge steigt die Einwohnerzahl vorübergehend auf 3800 Einwohner